Sowohl gegen die bis dato punktelosen Floorball Riders, als auch gegen die Hot Chilis, konnte sich das Damenteam der Racoons keine Punkte erspielen.
UHC Racoons – Floorball Riders DBR II 7 : 8 (3:4/4:4)
Mit grossem Kader und grossen Erwartungen reisten die Damen am vergangenen Sonntag mit Chauffeur Marcel Grütter (nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle!!) nach Rümlang. Die Devise für das Spiel gegen die Floorball Riders lautete: den Start nicht verschlafen, von Beginn weg bei den Gegenspielerinnen stehen, ihnen keinen Platz für Abschlüsse lassen und unser eigenes Spiel aufziehen. Die Umsetzung der Vorsätze scheiterte gründlich, man könnte beinahe sagen, dass jeweils das Gegenteil verfolgt wurde. Somit sahen sich die Racoons bereits früh mit einem 3:0 Rückstand konfrontiert. Die entsprechende Aufholjagd startete erst nach fünfzehnminütiger Spielzeit, dafür jedoch umso effizienter, denn innerhalb von zwei Minuten war der Spielstand wieder ausgeglichen. Das Unentschieden hielt jedoch nur eine knappe Minute und mit einem Spielstand von 4:3 zu Gunsten der Riders ging es in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff waren es für einmal die Racoons die das erste Tor erzielten und somit den Gleichstand wiederherstellten. Die zweite Halbzeit bestand anschliessend aus einer Abfolge von Ein-Tor-Führungen und Ausgleichstreffern, wobei die Racoons trotz dem Einsatz einer vierten Feldspielerin am Ende den Kürzeren zogen und als Verlierer vom Platz mussten. Das Resultat von 8:7 zugunsten der Floorball Riders war eine grosse Enttäuschung. Ein Sieg wäre sicherlich möglich gewesen, ohne den verschlafenen Start und den daraus resultierenden frühen Rückstand.
UHC Racoons – Hot Chilis Rümlang-Regensdorf III 3 : 13 (0:9/3:4)
Es gelang die Enttäuschung über das erste Spiel zu bewältigen und man schaute motiviert und hoffnungsvoll auf die zweite Partei gegen die Hot Chilis aus Rümlang. Es wurde mit nur zwei Linien begonnen um den Rhythmus der Spielerinnen hochzuhalten und dadurch schneller ins Spiel zu kommen, mit dem Plan die sechs Spielerinnen nach zehn Minuten durch zwei neue Linien zu ersetzen. Was sich in der Theorie sinnvoll anhörte, entwickelte sich in der Praxis zur Katastrophe. Der Start misslang aus den gleichen Gründen wie das vorangehende Spiel, jedoch wiederholte sich das Ganze nach zehn Minuten, als die zweite Formation aufs Feld kam. Dadurch bot sich den Frauen aus Rümlang Chance um Chance, welche sie auch auszunützen wussten. Das Zwischenresultat nach zwanzig Minuten war ein schockierendes 0:9. Eine gewisse Fassungslosigkeit machte sich breit. Das was auf dem Spielfeld gezeigt wurde, wiederspiegelte mitnichten das eigentliche Potenzial der Racoons. Mit diversen Linien-Umstellungen startet man in die zweite Halbzeit. Zwar stand man kompakter und liess die Gegnerinnen weniger gewähren, auf der anderen Seite kam man aber auch nicht zu wirklich vielen Torchancen. Nebst dem Ärger über das eigene Unvermögen kam auch noch die sehr fragwürdige Schiedsrichterleistung dazu und alles in allem stellte dieser zweite Match des Tages ein einziges Desaster dar.
Sporthalle Heuel Rümlang
Racoons: Burren, Dolf, Graber, A. Howald, H. Howald, Rentsch, Spielmann, Stalder, K. Urben, M. Urben, Wüthrich, Zaugg, Zürcher
Abwesend: Lüthi, Sommer
Trotz der unbefriedigenden Leistung am Sonntag bleibt das Damenteam zuversichtlich für die laufende Saison. Zum einen haben drei weitere Teams auch erst zwei Punkte auf dem Konto und zum anderen ist allen bewusst, dass im Team Potenzial vorhanden ist und es nun gilt dies auch an den Matcht-Tagen aufs Parkett zu bringen. Dazu bietet sich die nächste Chance am 13. November in Giswil, gegen die tabellenführenden Red Devils aus March-Höfen Altendorf und die punktegleichen blau-gelben aus Cazis.